AWO Hallenturnier Bruchmühlbach-Miesau

Am Samstag, den 06.02.2016 ab 09:30 Uhr steigt das 2. Hallenturnier für Freizeitmannschaften des AWO Ortsvereins Bruchmühlbach-Miesau. Wir sind mit einer Mannschaft dabei. Außerdem konnten wir einige befreundete Teams einladen. So freuen wir uns ganz besonders auf die Mannschaften von Ocker Beige Berlin aus der Bundeshauptstadt sowie des FC Welcome Neustadt.

Der FC Welcome Neustadt ist ein unabhängiges Fußballprojekt aus Neustadt an der Weinstraße. Das Team ist ein Freundeskreis von geflüchteten Menschen aus verschiedenen Ländern, die zusammen Fußball spielen und gemeinsam etwas unternehmen. Mehr Infos zum Team auf ihrer Facebook-Seite. 

Ocker Beige Berlin wurde 2013 für wohnungslose Fußballer vom "Team Streetwork an Brennpunkten" bei Gangway e.V. ins Leben gerufen. Neben regelmäßigen Turnieren in der Bundesrepublik spielen die Fußballer regelmäßig bei einer eigenen Straßenfußball-Liga von Gangway e.V. in Berlin mit. Bisherige Höhepunkte waren die Teilnahmen an den Deutschen Meisterschaften in Karlsruhe (2014) und Aachen (2015). Ein weiteres Highlight war die Nominierung eines Ocker Beige Berlin Spielers für die Deutsche Nationalmannschaft der Wohnungslosen Fußballer im Jahr 2015. Mit der Nationalmannschaft konnte er als Spieler am "Homeless World Cup 2015" in Amsterdam teilnehmen. Des Weiteren war Ocker Beige Berlin und Gangway e.V. ein Ausrichter des "European Homeless Cup" 2015 in Berlin auf dem Breitscheidplatz. Sehr schöne Erinnerungen haben wir an das Frühjahr 2014. Dort waren wir als Fanprojekt Kaiserslautern zu Besuch in Berlin. Ocker Beige Berlin kommt sozusagen zum Rückspiel. 

Mehr Infoszu Ocker Beige Berlin findet ihr hier: Ocker Beige Berlin

Fanprojekt Mannschaft in Berlin 2014

BAG-Pressemitteilung zu den sog. SKB-Dateien

Pressemitteilung der BAG zu den sogenannten "SKB-Dateien" 

„SKB-Datenbanken“, „Gruppen- und Szenegewalt“ und „Personagramme“      - in vielen Bundesländern werden zunehmend Daten über Fußballfans gesammelt, auch wenn diese strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sind. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte betrachtet die jüngsten Veröffentlichungen zu den Datensammlungen der Hamburger und der Schleswig-Holsteinischen Polizei mit Sorge. 

 

Fußballfans stehen unter besonderer Beobachtung der Polizei. Dies ist keine große Neuigkeit, sondern wird von Fans seit vielen Jahren erfahren und ertragen. Dass aber durch die Polizei in den verschiedenen Bundesländern über die bekannte „Datei Gewalttäter Sport“ hinaus in hohem Maße personenbezogene Daten gesammelt, ermittelt und jahrelang gespeichert werden, stellt eine neue Dimension dar. Insbesondere die Tatsache, dass die Existenz der Dateien auch auf Anfrage hin verneint wurde, entspricht nicht unserer Auffassung von Transparenz und Rechtsstaatlichkeit.  

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte und die ihr angeschlossenen Fanprojekte betreiben kontinuierlich vermittelnde Sozialarbeit, die unter anderem darauf abzielt das angespannte Verhältnis zwischen Fans und der Polizei ein Stück weit abzubauen. Das allgemein sehr schlechte Verhältnis wird durch die jüngsten Veröffentlichungen aus Hamburg und Schleswig-Holstein nachhaltig und wahrscheinlich auf lange Zeit gestört. Die sozialpädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den deutschlandweit 56 Fanprojekt-Standorten haben kaum noch Argumente, die die Fans weiterhin zu einem offenen und konstruktiven Umgang mit den Sicherheitsinstitutionen anhalten. Dass auch Personen ohne strafrechtliche Erscheinung gespeichert werden, vermeintliche Bezugspersonen aufgeführt und ausgiebig weitere Informationen zur Füllung der Sammlung ermittelt werden, wirft viele Fragen auf. Im Nationalen Konzept Sport und Sicherheit (NKSS), nach dem sozialpädagogische Fanprojekte arbeiten und gefördert werden, ist als ein Ziel formuliert: „Berechenbarkeit, klare Regeln und partnerschaftliche Kommunikation der Netzwerkpartner haben Vertrauen und Verhaltenssicherheit bei jungen Fans geschaffen.“ Die aktuellen Ereignisse sind sicherlich nicht dazu geeignet, um bei jungen Fans Vertrauen und Verhaltenssicherheit gegenüber der Polizei und anderer staatlicher Organe zu bilden.    

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte fordert daher die umfassende Aufklärung darüber, wie die Polizei in den jeweiligen Bundesländern Daten über Fußballfans sammelt und aufbereitet und eine Erklärung mit welcher Begründung auch persönliche Daten über Personen ohne strafrechtliche Erscheinung gesammelt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 


Philip Krüger/ Sven Graupner

BAG Sprecher

 

Fanprojekt Kaiserslautern
Kniebrech 7
67657 Kaiserslautern
T 0631 41450672 /-3
M 0175 2994960 /-58,
    0175 7045731
F 0631 41450674
mail/at/fanprojekt-kl.de

 

Aktuelle Termine:

19.09.2017 1. FC Kaiserslautern - Erzgebirge Aue

21.09.2017 Thekenabend im Fanprojekt  

 

 

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